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Nuremberg Chess

Wie Einträge aus Nürnberg geprüft werden

Nuremberg Chess verzeichnet die Schachvereine, Opens, Kurse, Seniorenrunden und Schach-AGs in Nürnberg und der Region ringsum. Erklärt wird hier, worauf ein Eintrag beruht, was die Kennzeichen neben jeder Quelle aussagen und welche Fragen die Einträge offenlassen.

Das erfasste Gebiet

Erfasst werden die Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach und alle Orte von sechs Landkreisen: Fürth, Erlangen-Höchstadt, Nürnberger Land, Roth, Forchheim und Neumarkt in der Oberpfalz, der jenseits der mittelfränkischen Grenze in der Oberpfalz liegt. Jeder Eintrag nennt seinen eigenen Ort.

Ansbach, Bamberg und der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen liegen außerhalb, ebenso die Vereine, die das Verzeichnis im Umkreis von fünfzig Kilometern führt, die aber jenseits dieser Grenzen spielen. Nürnberg ist seit Langem eine Schachstadt; 1896 wurde hier das große internationale Turnier ausgetragen, und Siegbert Tarrasch lebte und spielte in Nürnberg. Diese Geschichte ist Hintergrund, kein Maßstab: Kein Eintrag wird nach Alter, Größe oder Spielstärke eingestuft.

Worauf ein Eintrag beruht

Ausgangspunkt der Vereine ist schach.in, das Verzeichnis hinter der Vereinssuche des Deutschen Schachbunds, das für jeden Verein den Spielort nennt; über das Ligaportal des Bayerischen Schachbunds werden dann die Vereine datiert, deren eigene Seiten schweigen, anhand der Spieltermine ihrer Mannschaften. Die Seiten der Vereine liefern Spielabende, Jugendtraining und Neuigkeiten.

Opens werden von den Seiten der Veranstalter und aus der FIDE-Liste gewerteter Turniere übernommen; ein Turnier, das ein Verein nur für die eigenen Mitglieder ausrichtet, bleibt im Eintrag des Vereins. Seniorenrunden, der Nachbarschaftstreff und die Kurse stammen aus den Programmen der Stadt Nürnberg, aus Mitteilungsblättern und von den Seiten der Anbieter, die Schach-AGs aus den Nachrichten und Wahlkurslisten der Schulen.

Jede Angabe endet mit einer kleinen Zahl, die zu ihrer Quelle führt; dort stehen ein kurzes Zitat in der Sprache der Seite und der Tag, an dem sie gelesen wurde. Widersprechen sich zwei Seiten, folgt der Eintrag der genaueren oder der neueren und vermerkt das.

Was die Kennzeichen der Quellen bedeuten

Drei Kennzeichen ordnen die Quellen. Offiziell heißt: Verein, Schule, Veranstalter, Stadt oder ein Schachverband haben es veröffentlicht. Drittquelle heißt: Jemand anderes berichtet darüber, etwa ein Verzeichnis, ein Ligaportal oder eine Zeitung. Ungeprüft heißt: Mehr als ein Nutzerbeitrag oder eine einzelne beiläufige Erwähnung liegt nicht vor.

Das Kennzeichen sagt, wer spricht, nicht ob der Inhalt stimmt. Eine Zeile im Verzeichnis belegt nur, dass ein Verein dort geführt wird; ein Eintrag ohne jüngeren Nachweis gilt deshalb als nicht nachgewiesen, bis eine datierte Seite auftaucht.

Was offenbleibt

Spieltermine der Ligen und Spielabende sind rund um Nürnberg gut dokumentiert; der Mitgliedsbeitrag und die Frage, ob ein Fremder einfach hereinkommen kann, stehen selten irgendwo. Lücken bleiben Lücken: Im Eintrag steht dann „in den Quellen nicht angegeben“, und der Hinweis für Gäste erscheint nur dort, wo eine Seite einlädt.

Eine Seite, die eine dieser Lücken schließt, kann über das Formular eingereicht werden. Bei der nächsten Überarbeitung wird sie geöffnet, datiert und eingearbeitet.

Was das Verzeichnis nicht beurteilt

  • Kein Verein, kein Open, kein Kurs und keine Schach-AG wird bewertet, benotet oder in eine Rangfolge gebracht.
  • Gelesen wurde nur auf Seiten, die allen offenstehen; besucht wurde kein Spielort.
  • Beiträge und Gebühren stehen so da, wie die Seite sie am Tag des Abrufs nannte.
  • Spielabende, Räume und Wahlkurse ändern sich mit der Saison und dem Schuljahr.
  • Die Güte des Unterrichts wird nicht beurteilt; ein angegebener Trainertitel wird nur mit der FIDE-Datenbank abgeglichen.
  • Barrierefreiheit, Parkplätze und der Zustand der Räume wurden nicht angesehen.
  • Gezählt wurde niemand; kein Eintrag sagt, wie voll ein Abend wird.
  • Ein Verein im Verzeichnis ist ein Verein auf dem Papier; erst eine datierte Seite zeigt, dass dort noch gespielt wird.

Antworten der Verzeichneten

Vereine, Schulen, Veranstalter, Trainer, Eltern und Spieler können jeden Eintrag über das Formular zum Melden eines Schachorts berichtigen. Liegt ein Link zu einer Seite mit der richtigen Angabe bei, wird die Änderung bei der nächsten Überarbeitung vorgenommen.

Jede übernommene Korrektur erhält eine datierte Zeile in den Änderungsnotizen und einen Vermerk im Eintrag. Wer als Verein, Schule oder Person nicht verzeichnet sein möchte, kann das über dasselbe Formular mitteilen; der Eintrag wird dann bei der nächsten Überarbeitung entfernt.

Wann die Seiten gelesen wurden

Die Quellen hinter den aktuellen Einträgen wurden vom bis zum gelesen. Jede Quelle behält ihr eigenes Abrufdatum, sodass an jedem Eintrag abzulesen ist, wie alt sein Nachweis ist.

Etwa alle 6 Monate wird das ganze Verzeichnis vom ersten Eintrag an neu gelesen. Dazwischen kann ein Verein Raum oder Abend wechseln, bevor der Eintrag folgt; die Daten am Eintrag zeigen, wie frisch er ist.

Wer dahintersteht

Nuremberg Chess ist ein unabhängiges redaktionelles Projekt. Für einen Eintrag wird nichts bezahlt, Werbung gibt es keine, und mit dem Bayerischen Schachbund, dem Schachbezirk Mittelfranken oder einem Verein ist es nicht verbunden.

Entstanden ist es, weil das Schach dieser Region verstreut ist: über ein Verzeichnis, ein Ligaportal, Programme der Stadt, Amtsblätter, Schulnachrichten und Dutzende Vereinsseiten, von denen jede nur ein Stück zeigt. Nebeneinandergelegt und datiert zeigen sie, wo diese Woche eine Partie zu haben ist.

Die Daten nutzen

Das vollständige Verzeichnis wird auch als JSON-Datensatz veröffentlicht: ein Datensatz je Eintrag, mit jeder Quelle, jedem Kennzeichen und jedem Abrufdatum. Lizenziert ist er unter Creative Commons Namensnennung 4.0 und darf frei weiterverwendet werden, wenn Nuremberg Chess als Quelle genannt wird.

Eine Übersicht in reinem Text für Sprachmodelle und andere Programme liegt unter llms.txt.

Angesehen, nicht aufgenommen

Angesehen und nicht aufgenommen: 27. Meist Vereine, die außerhalb der erfassten Orte spielen, Turniere und Schach-AGs, die im Eintrag des Vereins oder der Schule dahinter aufgehen, und Orte ohne eine datierte Seite, die sich öffnen ließe.

Kartenpunkte

Einen Kartenpunkt erhält ein Eintrag nur, wenn seine Adresse in der Adresssuche von OpenStreetMap einem Gebäude zugeordnet wurde oder eine Quelle den Punkt angibt; er wird als ungefähr gekennzeichnet. Viele Einträge haben eine Adresse, aber keinen Punkt.

Von Hand wird kein Punkt gesetzt, und eine eigene Karte hat die Seite nicht; die Kartenlinks öffnen OpenStreetMap, dessen Daten den Mitwirkenden gehören und unter der Open Database License geteilt werden.